Praktikatenaustausch mit Bursa

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Worum geht es bei dem Praktikantenaustausch?

Als UNESCO-Projekt-Schulen wollen wir primär das interkulturelle Lernen ermöglichen. Über das persönliche Kennenlernen einer zunächst fremden Kultur soll auch ein Beitrag zur Festigung des Friedens in der Welt geleistet werden. Im Mittelpunkt unserer Austauschprojekte stehen Erfahrungen der Schüler in ihren Gastfamilien, den Betrieben, in denen sie ein einwöchiges Praktikum absolvieren, sowie dem Ort und dem Land, das sie besuchen. Neben den kulturellen Eindrücken sammeln die Schüler auch fachliche wie soziale Erfahrungen in der Arbeitswelt des anderen Landes; sie können diese dabei mit ihren eigenen Arbeitsbedingungen vergleichen und diese besser einschätzen.

Wir wollen, dass sich durch diese eigenen Erfahrungen von Menschen aus Deutschland und der Türkei ein Fundament des Vertrauens und Verständnisses zwischen beiden Kulturen und Ländern bildet, das den Abbau von Missverständnissen, Ängsten und Vorurteilen ermöglicht. Weder als Deutsche noch als Türken wollen wir den anderen davon überzeugen, dass unsere eigene Kultur oder Religion „besser“ als die andere ist, sondern wir akzeptieren, dass beide ihre eigene Wertigkeit haben. Jede Kultur sollte jedoch bereit sein, sich für andere Kulturen zu öffnen, ohne sich dabei in ihrem Wesen aufzugeben. Zu dieser Öffnung gehört auch die Bereitschaft, mindestens eine Fremdsprache zu erlernen. Gemeinsamer Maßstab für unser Handeln sollten die von den Vereinten Nationen verabschiedeten Menschenrechte sein.

Wer ist beteiligt?

An den Schulen zunächst die Projekt-Koordinatoren. An der Tophane-Schule hatte ich als Partner zunächst Oya Bozkurt (bis 1996) mit Hüseyin Ulus (zusammen mit Frau Bozkurt bis 1989) und ab 1997 Hüseyin Köse. Das außergewöhnliche persönliche Engagement dieser guten Freunde, das stabile Vertrauensverhältnis, das zwischen uns aufgebaut werden konnte und der „gute Draht“ zu Schülern und Praktikumsbetrieben sind wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg der 25 Jahre! Projektarbeit kann an einer Schule jedoch nur gedeihen, wenn auch die Schulleitung voll hinter der Sache steht. Dies war glücklicherweise an beiden Schulen in all den Jahren der Fall! Alle Direktoren in Bursa (Orhan Savaseri und Rahmi Özyigit) wie in Kulmbach (Peter Josch, Werner Eschenbacher, Rudolf Stosch und Wolfram Müller) haben die UNESCO-Arbeit unterstützt und sich auch persönlich eingebracht. Als verantwortliche Lehrkräfte sind Bernd und Silke Scheffold, Burkard Schneider, Richard Huger, Johannes Schneider und Lydia Herold in Bursa gewesen, viele andere haben die Gruppe begleitet und sich in der Regel als Gastgeber zur Verfügung gestellt.

An beiden Schulen wird versucht, möglichst viele Abteilungen und die Schülermitverantwortung (SMV) in die Austauschprojekte einzubeziehen. Bei der Betreuung der Gäste haben sich in jedem Jahr insbesondere die Abteilungen Ernährung und Hauswirtschaft (Erwin Felber, Peter Lubig, Hermann Jakob, Elisabeth Worsch) sowie Floristik (Käthe Hirsch und Annelies Hübner) engagiert. Die Verbindungslehrer zur SMV haben in vielen Jahren bei der Organisation des Abschiedsfestes geholfen, das dank der Unterstützung unseres früheren Kollegen Oskar Eichner lange Jahre am Trebgaster Badesee stattfand. Für die musikalische Umrahmung sorgten federführend Adam Fleischer, Peter Lubig und Günter Brückner. Auch Sekretariat und Hausmeister sind bei jedem Besuch gefordert und leisten ihren Beitrag.

Die Fördervereine der Hans-Wilsdorf-Schule und der Adalbert-Raps-Schule mit ihren Vorsitzenden Erhard Hildner und OB Henry Schramm an der Spitze haben unseren Austauschprojekten in all den Jahren eine gute finanzielle Basis geboten, für die wir sehr dankbar sind.

Daneben hat uns der Landkreis Kulmbach als Sachaufwandsträger unseres Beruflichen Schulzentrums mit den Landräten Herbert Hofmann und Klaus-Peter Söllner immer vorbehaltlos und vielfältig unterstützt. Herr Landrat Söllner hat sich 1997 und 2010 in Bursa persönlich vom Erfolg unseres Projektes überzeugt.

Die Stadt Kulmbach hat seit Begründung der Städtepartnerschaft unsere Austauschprojekte immer als wesentlichen Teil der partnerschaftlichen Kontakte zwischen beiden Gemeinden gefördert. Herr OB Dr. Erich Stammberger hat sich im Jahr 1992 zur Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen den Schulen in Bursa unserer Praktikantengruppe angeschlossen, 2010 hat uns Bürgermeister Stefan Schaffranek begleitet.

Der Bayerische Jugendring hat aus Mitteln der Bayerischen Staatsregierung bei allen Austauschmaßnahmen beträchtliche Zuschüsse gewährt.

Auch die UNESCO-Clubs beider Städte fördern unsere Projekte personell und finanziell. Hier ist besonders Oya Bozkurt, Birol Mesut und in Kulmbach Werner Eschenbacher zu danken.

Der Bezirk Charlottenburg/Wilmersdorf in Berlin hat uns im Zuge der Partnerschaft mit dem Landkreis Kulmbach bei unseren Besuchen in der Bundeshauptstadt seit fast 20 Jahren immer großzügig bewirtet und bei der Programmgestaltung unterstützt, hier danken wir insbesondere Frau Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen, die es sich nicht nehmen ließ, uns zu unserem Jubiläum nach Bursa zu begleiten!

Ohne Firmen als aufgeschlossene duale Partner hätten wir in Bursa wie in Kulmbach unseren Schülern keine praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt vermitteln können. Die Betriebe stehen unserem Austausch sehr aufgeschlossen gegenüber, in Kulmbach und Umgebung sind besonders die Firmen Glen Dimpex Deutschland GmbH, Stahlbau Dörnhöfer, Zaigler Maschinenbau GmbH sowie die Maschinenfabrik Weber GmbH und die Loewe AG aus Kronach zu nennen. Alle haben schon mehrmals und auch mehrere Praktikanten gleichzeitig aufgenommen. Ein Teil der Betriebe hat uns auch als Sponsoren bei der Finanzierung unterstützt.

Last but not least gilt unsere Verbundenheit allen Gastfamilien, die in den vergangenen 25 Jahren in Bursa und Kulmbach sich für einen Gast für zwei oder gar drei Wochen geöffnet haben und ihn nach dieser Zeit vielfach ins Herz geschlossen haben. Bisher mussten lediglich in wenigen Fällen Änderungen bei den Gastfamilien vorgenommen werden. Das zeigt die große Bereitschaft auf beiden Seiten, aufeinander zuzugehen. In der Altersstufe unserer Schüler/innen sind die Kontakte zum Elternhaus eher rückläufig, zunehmend mehr Schüler wohnen alleine.  Umso fruchtbarer ist es für beide Seiten, wenn über das Austauschprojekt ein Dialog untereinander entsteht und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden kann.

Was haben wir erreicht?

Bei unseren 38 Austauschmaßnahmen haben wir in 25 Jahren Begegnungen von rd. 1000 Schülern und Lehrern ermöglicht. Daneben waren Politiker sowie Bürger in Familien, Firmen, Vereinen usw. eingebunden. Alle konnten dazu gewinnen an Kompetenz im Umgang mit anderen Kulturen, an Bereitschaft zur Toleranz, an wertvollen persönlichen Eindrücken über und Verständnis für ein zunächst fremdes Land und seine Menschen. Ein Teil dieser Erfahrungen spiegelt sich in den verschiedenen Beiträgen in diesem Heft wieder. Fast alle stellten dabei fest, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und der Türkei vielfach geringer sind, als bisher aus eigener Erfahrung oder aus Informationen der Medien angenommen wurde. In den letzten Jahren war ein rasanter ökonomischer Wachstumsprozess zu registrieren, den die Türkei im Zuge der Annäherung an Europa vollzieht. Die sich um Bursa und Istanbul zusehends ausbreitenden Industrie- und Dienstleistungsbetriebe entsprechen nicht nur von außen, sondern auch hinsichtlich ihrer Unternehmensphilosophie, ihrer Ausstattung und Produktpalette vielfach schon westlichen Standards. Unseren Schülern ist in der Türkei weiterhin die Bedeutung der Familie und der Pflege nationaler Kultur aufgefallen, die sich u.a. bei schulischen Festen widerspiegelt. Vielfach haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass das Wissen und die Kenntnis der eigenen kuturellen Traditionen und Wurzeln notwendig ist, um im Austausch mit anderen Kulturen eine Orientierung zu haben.

Die gewonnenen Erfahrungen erleichtern allen, die eigenen täglichen Herausforderungen als weniger bedrohlich anzusehen, die das Leben in einer immer mehr zusammenwachsenden Welt, also die Globalisierung, mit sich bringt. So stellten wir mehrfach fest, dass auch in der Türkei z.B. der Wettbewerbsdruck auf die Betriebe dazu führt, dass sich Strukturen verändern und die Menschen sich auf neue Marktbedingungen einstellen müssen. Es bleibt zu hoffen, dass insbesondere unsere jungen Menschen diese Fähigkeit zur Abgabe eines reiferen, auf umfangreicherer Erfahrung und Information basierenden Urteiles über oft zu stark vereinfachte Zusammenhänge auch nutzen. Sie haben sich dann eine wesentliche Voraussetzung für ein friedliches, an der gemeinsamen Bewältigung von Zukunftsaufgaben orientiertes Zusammenleben erworben.

Als persönlichen Gewinn konnten die Schüler/innen über die großteils bewältigten Herausforderungen beim Aufenthalt in einem fremden Land ein gestiegenes Selbstvertrauen und eine gestärkte Persönlichkeit mit nach Hause nehmen. Die überwiegende Zahl hat gelernt, in einer Gruppe für eine begrenzte Zeit eigene Bedürfnisse an den gebotenen Möglichkeiten zu orientieren und sich auf die Bedürfnisse anderer einzustellen. Die so gewonnene interkulturelle und soziale Kompetenz kommt ihnen als Schlüsselqualifikation nicht nur in der beruflichen Zukunft zugute.

Unsere schulischen Projekte zum Dialog zwischen beiden Kulturen haben Folgewirkungen auf die Gesellschaft in beiden Städten:

  • Die beiden Sportvereine DSI-Nilüferspor und ATS Kulmbach haben über mehrere Jahre hinweg ebenfalls Austausche durchgeführt, die es jedoch neu zu beleben gilt.
  • 1998 sind die Städte Bursa und Kulmbach eine Städtepartnerschaft eingegangen! OB Henry Schramm will alles daran setzen, „ den interkulturellen Austausch (zwischen Bursa und Kulmbach) auch in die Zukunft hinein zu fördern.“
  • Die jahrzehntelangen Kontakte im Rahmen der UNESCO-Arbeit haben zu freundschaftlichen Beziehungen zur Türkischen Gemeinde in Kulmbach, vertreten durch ihren Vorsitzenden Orhan Asal sowie dem Frauenkreis der Türkischen Gemeinde unter Kismet Polat geführt. Diese Zusammenarbeit zeigt vielfach Früchte:
    • In Kulmbach sind türkische Mitbürger in wachsendem Maße in die Gesellschaft integriert (z.B. im Sportverein, UNESCO-Club), ohne ihre eigene Identität aufzugeben.
    • In beiden Städten ist jeweils ein UNESCO-Club gegründet worden; beide arbeiten beim gemeinsamen Projekthaus in Cumalikizik mit den örtlichen Lions-Clubs zusammen und pflegen darüber hinaus regelmäßige Kontakte.
    • Insbesondere der Frauenkreis hat unsere Schule immer wieder bei der Durchführung von Schulprojekten unterstützt.
    • An der Hilfsaktion des Beruflichen Schulzentrums mit der Realschule für die Opfer des Erdbebens im Jahr 1999 beteiligten sich auch die türkischen Mitbürger von Kulmbach.
    • Regelmäßig im Herbst veranstalten wir in Kulmbach mit Caritas, amnesty, UNICEF, Dritte-Welt-Laden usw. die „Interkulturelle Woche“, bei der die Türkische Gemeinde Kulmbach seit Jahren eine tragende Rolle spielt.
  • Schulprofil und Schulklima am Beruflichen Schulzentrum werden durch die interkulturellen Kontakte entscheidend geprägt und spürbar positiv beeinflusst. Anderen Kulturen wird Toleranz entgegengebracht und wir bemühen uns, für sie Verständnis zu wecken,  z.B. im Rahmen von klassenübergreifenden Projekttagen oder Dichterlesungen.
  • Die regelmäßigen Begegnungen zwischen den Schulen haben auch zu nachhaltigen persönlichen Bindungen geführt. Über unser Austauschprojekt haben sich kennen und lieben gelernt:
    • Mein Kollege Bernd Scheffold von der Berufsschule und Frau Silke Heymann von der Fachoberschule, die im Jahr 1999  geheiratet haben.
    • Die ehemalige Praktikantin aus Bursa Emel Ezik und unser Praktikant Daniel Gerstner, für die im Jahre 2002 die Hochzeitsglocken läuteten (siehe S. …)!

Die Qualität der interkulturellen Freundschaft zwischen Bursa und Kulmbach hatte auch Ausstrahlung auf das UNESCO-Netzwerk:

  • In diversen Publikationen wurde das Praktikantenaustauschprojekt als beispielhaft vorgestellt
  • Unserem Beispiel folgten mittlerweile andere Schulen und führten Austausche mit der Türkei durch.
  • Wir konnten 1994 in einer Kooperation mit der Tophane-Schule bundesweit 1 000 der in Bursa hergestellten UNESCO-T-Shirts an deutschen UNESCO-Projekt-Schulen verkaufen. Der Reinerlös dieser Aktion kam den vom Krieg betroffenen Kindern in Bosnien-Herzegowina zugute.
  • 2006 erhielt unsere Schule von der Deutschen UNESCO-Kommission in Anerkennung dieser jahrzehntelangen erfolgreichen Arbeit eine besondere Anerkennung im Rahmen der Verleihung des Walter-Mertineit-Preises für internationale Verständigung.

Wie kann unser Projekt zukunftsfähig bleiben ?

Trotz eines nur geringen finanziellen Eigenbeitrages unserer Schüler haben wir fast jedes Jahr Probleme, insbesondere Berufsschüler für den Austausch mit der Türkei zu gewinnen. Ursachen hierfür liegen in der Notwendigkeit, Urlaub für die Fahrt und z.T auch für den Gegenbesuch zu nehmen. Weiterhin erfordert es Überwindung, im Zuge der Gegenseitigkeit für zwei Wochen einen türkischen Gast in der Familie oder der eigenen kleinen Wohnung aufzunehmen. Schließlich muss man bereit sein, für eine begrenzte Zeit eigene persönliche Wünsche und Verpflichtungen, z.B. gegenüber dem Partner, etwas einzuschränken zugunsten der Einbindung in eine Gruppe, die jedoch nicht nur fordert, sondern auch wieder besondere Erfahrungen vermitteln kann. Es gelingt nicht jedem, Ängste und Unsicherheit gegenüber Fremdem zu überwinden, auf Vertrautes zu verzichten, sich auf Risiken einzulassen. Eine wachsende Konsummentalität, Bequemlichkeit und Anspruchshaltung verhindert nicht selten ein Engagement.

Den Betrieben wären wir dankbar, wenn sie in noch größerem Umfang als schon bisher ihren Auszubildenden die Teilnahme an diesem Projekt z.B. durch die Gewährung von Sonderurlaub honorieren würden. Mitarbeiter, die o.g. Hürden zu überwinden bereit sind und sich engagieren, sind in jedem Unternehmen gesuchte Kräfte! Erkannt und umgesetzt hat dies z.B. die Firma Glen Dimplex Deutschland, die ihren beiden Praktikantinnen in diesem Jahr nicht nur Sonderurlaub gewährt, sondern auch deren finanziellen Eigenbeitrag übernimmt!

Der wachsende Globalisierungsdruck führt in allen Staaten, auch in unserem Land und natürlich auch bei unseren Schülern und Lehrern tendenziell zur

  • Rückbesinnung auf nationale/nationalistische Positionen
  • Ausgrenzung von Minderheiten, Reduzierung von Toleranz und
  • Rückbesinnung auf individuelle Selbstverwirklichung zu Lasten gesellschaftlicher/sozialer Verantwortung.

Die Schulen sind deshalb verstärkt gefordert, dieser Entwicklung durch Schaffen persönlicher Erfahrungsbereiche für einen Dialog zwischen Kulturen und Übernahme von Verantwortung in einer Gruppe entgegenzuwirken. Die Schulen gewinnen die personellen Ressourcen für diese Aufgaben jedoch auf Dauer nur dann, wenn der Stellenwert der interkulturellen Arbeit auch in der Schule entsprechend anerkannt wird, z.B. durch mehr Freiräume in den Curricula und eine angemessene Entlastung der mit diesen Aufgaben betrauten Lehrer! Letzteres gilt auch für die Türkei, wo es gegenwärtig vielfach noch schwieriger ist, angesichts der Unterrichtsverpflich-

tungen und der relativ geringen Bezahlung Lehrkräfte für zusätzliche Aufgaben zu gewinnen. Um den Herausforderungen einer immer mehr zusammenwachsenden Welt gerecht werden zu können, muss weltweit mehr Augenmerk auf Interkulturelle Erziehung gelegt werden. Ihr gebührt in den Curricula der gleiche Stellenwert wie Fremdsprachen oder Naturwissenschaften.

Wenn sich dieses Bewusstsein in beiden Gesellschaften entsprechend verbreitet, dann ist eine tragfähige Basis gelegt, um die vor 25 Jahren in Bursa und Kulmbach begonnene Arbeit auch in den nächsten 25 Jahren erfolgreich fortsetzen zu können.

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What is the aim of the exchange?

As a UNESCO-School we want to enable intercultural learning. In the Focus of our exchanges are the experiences students are making in their host families and at the companies in which they complete a one-week internship. Beside the cultural experience the students gain professional and social experience.

Our aim is to build a foundation of trust and understanding between two cultures and countries, which allows the elimination of misunderstandings, fears and prejudices. Each culture shoud be ready to open up to other cultures.